wohnen der zukunft
Petra Merlo

Petra Merlo

Wohnen in der Zukunft

Für sehr viele Menschen ist es eine schwierige Entscheidung, wenn es darum geht, sich von den eigenen vier Wänden zu trennen. Noch schwieriger ist es für Eigentümer ab einem bestimmten Alter. Doch für gerade solche Personen sieht die Zukunft spannende Möglichkeiten vor. So sind hochmodernste Wohnkomplexe geplant, die durch smarte Technologien ein unabhängigeres, selbstbestimmteres Wohnen ermöglichen. Nicht nur ältere Generationen profitieren von solchen Veränderungen.

Die Welt verändert sich. Senioren sind in unserer heutigen Zeit fitter als je zuvor. Und da sie sich zwangsläufig mit der Digitalisierung auseinandersetzen müssen, wird auch der Abstand zur jüngeren Generation zu eben dieser immer kleiner. Aufgrund unserer Lebenserwartung und der demographischen Veränderung finden wir eine neue Gesellschaftsstruktur vor. Und weil das so ist, muss in vielen Bereichen neu geordnet und angepasst werden. So auch in Sachen Wohnkonzepte. Architekten und Bauingenieure arbeiten mich Hochdruck daran, Wohnmöglichkeiten zu schaffen, die sich der älteren Generation schmiegt. Meistens spricht man dabei von barrierefreies Wohnen, doch geht es um weitaus mehr. Zum Beispiel um Sorgenfreiheit und Komfort. Man spricht von Dienstleistungen, wie Einkäufe, Häusliche Pflege und sozialen Unterstützungen, die integriert werden sollen. Punkte, an die man vor Jahren in der Form noch nicht gedacht hat, rücken immer mehr in den Vordergrund.

Besonders smarte Technologien sollen dafür sorgen, dass ältere Menschen in ihren geliebten vier Wänden bleiben können, auch wenn sich die Umstände in Sachen Selbstständigkeit und Hilfebedürftigkeit ändern. Einfaches Steuern von Licht, Rolläden und die Online-Bestellung von Lebensmittel oder Medikamenten gehören dazu. Apropos Steuern: moderne Systeme benötigen teilweise schon keine Fernbedienung mehr, da sie intuitiv funktionieren und durch Sensoren erkennen, wenn etwas zu erledigen ist.

Nicht nur das „Älterwerden“ wird eine zunehmende Herausforderung. Ebenso ist der Wohnraum ein Aspekt, denn er wird gerade in Städten immer knapper. Wohnungen werden unter Umständen kleiner, Häuser mehr in die Höhe gebaut werden. Ander Stelle muss umgedacht werden, da es den kleineren Wohnraum durch Nachhaltigkeit und Qualität zu kompensieren gilt. „Co-Living“ ist dabei ein großes Thema. Modernes Leben mit mehreren Bewohnern in einem Wohnkomplex. Gemeinschaftsküchen, Fittnessräume und schön gestaltete Gärten mit verschiedensten Möglichkeiten zur Nutzung fördern das Wohlbefinden, die Kommunikation und somit viele soziale Aspekte.

Die Sorge um unser Klima und unseren Planeten rückt ebenfalls immer weiter in den Vordergrund. Dem folgt das Bauen mit erneuerbaren Ressourcen, wie Holz. Regenerative Energien durch Solar und Wind gehen in diese Projekte mit einher.

Die Zukunft bleibt in jedem Fall spannend, denn mit ihr kommen neue Herausforderungen und Chancen.

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